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Die Sicherung des Unternehmenserfol-ges ist langfristig nur durch neue, innovative Produkte
mit verbesserten Eigenschaften und/oder günstigeren Herstellkosten
möglich. Dies gewinnt gerade im Hinblick auf die EU-Osterwei-terung
besondere Brisanz. Unternehmen mit hochwertigen Produkten haben große
Chancen für die Steigerung des Gewinns; dagegen werden Unternehmen mit einfachen Massenprodukten unter großen
Wettbewerbsdruck geraten. Ein wichtiger zu beobachtender Trend im
Automobil-, Fahrzeug- und-Maschinen-bau - das sind für Sachsen wichtige
Branchen - ist, dass Entwicklungs-leistungen zunehmend auf
die Zulieferer verlagert werden.
Aus dem Gesagten resultiert für die Unternehmen ein großer Bedarf an
neuen Technologien und deren Anwen-dung (Technologiequalifizierung) sowie
an hochqualifizierten Arbeitskräften, die neue Technologien verstehen
und damit umgehen können (technologiebezogene
Personalqualifizierung). Die Unterneh-men werden hierbei von den
wirtschafts-nahen Brancheninstituten und For-schungseinrichtungen
tatkräftig unter-stützt. Dazu gehören in Leipzig
z.B. das Institut für Energetik (IfE), das Säch-sische Institut für
Drucktechnik (SID) und das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KuZ). Das KuZ
ist in der Branche Kunst-stofftechnik mit seinen 60 Mitarbeitern zusammen
mit der
Industrie für die Industrie tätig. Kunststoffe
machen neben vielen Anwendungen im tägichen Leben vor allem Innovationen
in den Zukunfts- und Schlüsseltechnologien Automobilbau, Biotechnologie/ Medizin-technik, Mikrotechnik und Informations-technologie
überhaupt erst möglich. Entscheidend sind hier die Kunststoffe (wie
geringes Gewicht, optische Trans-parenz, Korrosionsfreiheit, hohe
akusti-sche Dämpfung) sowie ihre gute Ver-arbeitbarkeit und die dadurch
erzielbare hohe Designfreiheit und Funktionalität der Bauteile.
Unsere Partner und Kunden kommen aus der Kunststoffverarbeitung, der
-hersteilung, dem -maschinenbau und
-Werkzeugbau sowie aus der Kunststoff-anwendung. Wir verstehen uns
als Innovationspartner für die Wirtschaft und bieten den Unternehmen
innovative Dienstleistungen und fachspezifische Weiterbildung an. Das
dafür notwendige Know-how erarbeiten wir uns in anwendungsorientierten
FuE- Projekten, wobei wir ständig unsere materielle Basis mit modernsten
Maschinen, Anlagen und
Geräten erweitern.
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Forschung und daraus
resultierende Inno-vationen sind mit hohen Kosten bzw. Investitionen
verbunden, die weder die Unternehmen noch die FuE-Einrichtungen allein
aufbringen können. Dazu ist finanzielle Unterstützung notwendig, wie z.B. über Fördermöglichkeiten des
SMWA bei Investitionen und Verbundprojekten sowie des
Bundeswirtschaftsministeriums bei
marktvorbereitender Forschung. Auf-grund der allgemein schwierigen finanziel-len Lage in unserem Land ist derzeit eine Verkomplizierung der
forschungspoliti-schen Rahmenbedingungen zu beob-achten. Falsche Signale
wären Einspa-rungen bei Mitteln für anwendungs-bezogene FuE - die Basis
für innovative Produkte - und für die technologie-bezogene
Personalqualifizierung - die Basis für die
Herstellung innovativer Pro-dukte. Es darf nicht der Ast abgesägt werden,
auf dem wir sitzen, und vor allem müssen die gerade entstandenen
Pflänz-chen weiter gegossen werden. Neben der durchaus bemerkenswerten
Diskussion zu
Eliteuniversitäten ist die Kontinuität der Unterstützung zur
industrienahen Fors-chung als unmittelbarer Innovationsgeber von
herausragender Bedeutung. Lassen Sie uns gemeinsam an der Schaffung und
dem Erhalt hochwertiger und zukunfts-sicherer Arbeitsplätze in unserer
Region und damit für die Zukunft unseres Stand-ortes
Mitteldeutschland und insbesondere Sachsens arbeiten.
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Dr. Peter Bloß
Geschäftsführer der
Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH |