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Teilansicht der Pilotanlage
mit RGS-Adsorbe-
kolonnen und Behältern für Elutionsmittel und
fraktionierte Eluate
Die Kontamination von Grundwasser an Standorten ehemaliger
Munitionsfabriken sowie in militärisch genutzten Anlagen durch
Spreng- stoffe und Abbauprodukte (Spreng-stofftypische
Verbindungen - STV) führt zu Problemen bei
derTrinkwasserbereitstellung. Dies wird in Els-nig, Kreis
Torgau-Oschatz, auf dem Gelände der
ehemaligen WASAG |
(Westfälisch-Anhaltinische- Sprengstoff- Aktiengesellschaft)
näher untersucht. Ein neuer Ansatz zur Aufbereitung von STV-
kontaminierten Wässern wird im Rahmen eines Verbundvorhabens
durch ein zwei-stufiges Reinigungsverfahren realisiert. In der
ersten Stufe erfolgt die Adsorption von STV an Polymeren mit
räumlich globularer Struktur (RGS). In der zweiten Stufe werden
die bei der Regeneration der RGS Adsorber-kolonnen anfallenden
Methanoleluate einem mikrobiellen Abbau unterzogen. Dieses
Konzept stellt eine Alternative zu konventionellen
Reinigungsverfahren auf der Basis von Aktivkohle dar. Für die
Optimierung der verschiedenen Reinigungsschritte muss eine
leistungs-fähige problemorientierte Analytik eingesetzt werden.
Die Herausforderung für die analytische Verfahrens-entwicklung
liegt in der großen Breite der zu untersuchenden Verbindungen,
die durch Metabolisierungen der primären STV gebildet werden.
Analy-tische Verfahren mit hoher Selektivität
und ausgezeichnetem Nachweis vermögen sind erforderlich, um
bisher nicht geklärte Metabolisierungs-wege zu unter suchen.
Die bisher nicht ge- |
klärte
Metabolisierungswege zu unter suchen. Die Entwicklung eines
neuen Analysenverfahrens für die Bestimmung von
Hydrazin-derivaten soll klären helfen, ob Hydrazine als
Abbauprodukte des Sprengstoffs Hexogen gebildet werden. Das vom
Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte
Projekt wird in Kooperation der Universität Leipzig mit Partnern
der Universität Hamburg sowie den Firmen Utt
Umwelttechnologie-transfer GmbH (Berlin) und UTS-Umwelttechnik-
und Sanierungs-gesellschaft mbH (Potsdam) durchgeführt.
Universität Leipzig
Fakultät für Chemie und Mineralogie
Institut für Analytische Chemie
Priv.-Doz. Dr. F.-M. Matysik
Linnestraße 3
04103 Leipzig
Telefon: (0341)9736107
Fax: (0341)9736115
e-mail: matysik@rz. uni-leipzig. de
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Die Veranstaltung
»campus - Tag der Universität Leipzig« findet im Jahr 2005 zum
siebten Mal statt. Sie hat sich in Leipzig und Umgebung als
fester Termin etabliert. Am 7. Mai 2005 wird sich die
Grimmaische Straße, die auf Platz 10 der belebtesten
Einkaufs-straßen Deutschlands liegt, in eine
Wissen-schaftsstraße verwandeln. Auf dem »Universi-tätsmarkt« in
der Grimmaischen Straße werden ca. 15 große Zelte der Fakultäten
und Einrichtungen der Universität aufgebaut und mit
Infrastruktur bis hin zum Internetanschluss versehen, damit die
Besucher attraktive Exponate zu Forschung und Lehre betrachten
und mit den Wissenschaftlern ins Gespräch kommen können. Seit
1999 haben jedes Jahr ca. 10000 bis 15000 Besucher die campus
Veranstaltungen besucht. Die Mehrzahl von ihnen verweilte
mindestens eine Stunde auf dem Universitätsmarkt.
Gleich neben der |

Vielfalt erleben zum
Campus-Tag
Grimmaischen Straße im Hörsaal- und Seminargebäude findet unter
dem Dach von campus 2005 auch der alljährliche
Studieninformationstag der Universität Leipzig mit ca. 5000 zu
erwartenden Studienbewerbern statt. In den Zelten und auf der
Bühne in der Grimmaischen Straße wird Wissenschaft unterhaltsam
präsentiert, werden Experimentalvor- |
vorlesungen
gehalten und Diskus-sionen mit den Beschern geführt. Daneben
soll es interessante Prä-sentationen für Leipziger und künf-tige
Studenten mit Musik, Show und Catering geben: Von der
Uni-versität ebenso wie von interes-sierten Partnern - mit
Plätzen zum Verweilen und Genießen.
Dr. Ralf Schulze
Universität Leipzig
Dezernent für Öffentlichkeitsarbeit
und Forschungsförderung
Ritterstraße 26
04109 Leipzig
Telefon: (0341) 97-35000
Fax: (0341)97-35009
e-mail: ralf.schulze@uni-leipzig.de
Internet:
www.unileipzig.de/campus2009/2005 |