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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig

Reform der Internationalen Patentklassifikation (IPC)

 

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DR. Ebitsch, Leiterin des Patentinformations_
zentrums

Patente lassen sich hinsichtlich ihrer technischen Merkmale in verschiedene Technologieklassen einteilen.
Die IPC wird von der Worid Intellectual Property Organization (WIPO) heraus-gegeben und bietet somit eine weltweit anerkannte Ordnung von Erfindungen in klar definierte technische Klassen.
Die Erfahrung mit der gegenwärtigen Internationalen Patentklassifikation (IPC) zeigt, dass für einige Nutzer (kleine Pa-tentämteroder  Nutzer, die nur gelegent-lich recherchieren)  die  heutigen  70000

IPC-Einträge zu viel sind, weil sie zu viel Detailinformation enthalten. Für große Ämter oder erfahrene Rechercheure ist die gegenwärtige IPC dagegen nicht detailliert genug. Deshalb wurde mit der am 1.1.2006 eingeführten Reform der IPC (IPC8) ein System geschaffen, das ohne Schwierigkeite um weitere Klassifi-kationen erweitert und schnell an neue technische Entwicklungen angepasst werden kann.
Die Lösung für die Probleme der »klei-nen« Patentämter und gelegentlichen Nutzer besteht in einer »Basisversion« mit ungefähr 20000 Klassifikations-einträgen, die nur über- arbeitet werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Alle Dokumente haben zumindest eine Klassifikation der Basisversion. Die »Vollversion« der IPC genügt hingegen den Anforderungen der großen Patent-ämter und der intensiven Nutzer, da sie alle drei Monate aktualisiert werden kann. Die Vollversion ist eine Obermenge der Basisversion, d. h. sie besteht aus all  deren  Gruppen  und   vielen  zusätz-

lichen Feinunterteilungen. Bei Einführung wird sie nur geringfügig umfangreicher sein als die 7. Ausgabe, es ist jedoch zu erwarten, dass sie schnell wachsen wird. Mit in Kraft treten der IPC 8 (2006) wird sich der Revisionszyklus der Vollversion von derzeit 5 Jahren auf ca. 3 Monate redu-zieren. Die Basisversion wird im 3-Jahres-rythmus revidiert werden.
Die Vollversion der IC wird nur über das Inte-rnet angeboten. Um bei der elektronischen Fassung den Überblick zu behalten, sind Funktionalitäten vorgesehen, mit denen der Nutzer bestimmte Anzeigen, wie z.B. Defi-nitionen oder Sachverzeichnisse, ein- und ausschalten kann.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne



Dr. Susanne Ebitsch
Patentinformationszentrum Leipzig.
Dr. Susanne Ebitsch
AGIL GmbH Leipzig
Telefon: (0341) 12671456
e-mail: Patent@agil-leipzig.de


10. Stammtisch Life Science. Großes Interesse am Thema
>Gentechnologie in der Lebensmittelbranche<


Information und geselliger Erfahrungsaustausch
beim 10. Stammtisch Life Science


Bereits zum 10. Mal veranstalteten die AGIL GmbH Leipzig, die BIO-NET LEIPZIG und die IHK zu Leipzig den Stammtisch Life Science. Zu diesem kleinen Jubiläum lud der Sponsor der Veranstaltungsreihe - die Krostitzer Brauerei - am 8. Februar 2006 in den Gustav-Adolf-Saal nach Krostitz ein.
»Gentechnologie in der Lebensmittel-branche« lautete das derzeit viel diskutierte Thema und die Resonanz bewies die Aktualität, denn mehr als 100  Teilnehmer  waren  gekommen. In den Vorträgen wurde in das Thema eingeführt und vor allem auf  die  konkre-

 

ten Definitionen und Unterschiede von Gentechnologie und Biotechnologie hingewiesen und der derzeitige Ent-wicklungsstand sowohl weltweit als auch für Deutschland aufgezeigt. Die An-wendungsgebiete der Grünen Gen-technologie wurden vor allem für Soja und Mais dargestellt - zwei Anbau-produkte, die sowohl für die menschliche Ernährung als auch in der Futter-mittelproduktion von großer Bedeutung sind.
Als Referenten konnten Frau PD Dr.  Susann Müller vom Umweltforschungs-zentrum Halle- Leipzig GmbH, Frau Uta Kahler als freie Mitarbeiterin der Genius GmbH und Frau Claudia Müller von der Norddeutschen Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG gewonnen werden. Herr Klaus Wurpts von der Gesellschaft zur Förderung des Regionenmarketings für Mitteldeutschland mbH stellte anschließend den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2006 vor. Im An-schluss an die Vorträge präsentierten Bioproduzenten und Biobauern ihre Unternehmen  und  reichten  Kostproben

an die interessierten Teilnehmer weiter. Dabei konnten Biobackwaren vom Bio-Rittergut Rittmeyer, Büffelfleisch und Büffelkäse von der STL Büffelfarm aus Chursdorf, Algenbrot und Algenplätzchen von der Bioprodukte Prof. Steinberg GmbH und Würzöle, Würzsenf  und Würzbrot von der biowellfood GmbH probiert werden. Dank gilt auch der Wurzener Nahrungsmittel GmbH, die mit Knabbereien für einen wohligen Stammtisch-Charakter sorgte.
Die Teilnehmer nutzten den Abend, um sich ausgiebig über das Thema zu informieren, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen zu sammeln. Auch die AGIL GmbH Leipzig hatte die Gelegenheit, den Arbeitsstand ihrer Projekte zu vermitteln und weitere Schritte der Zusammenarbeit zu verein-baren.


Jana Ellinger
AGIL GmbH Leipzig
IRC Sachsen
Telefon: (0341) 1267-1468
Fax:(0341)1267-1464
e-mail: ellinger@irc-sachsen.de

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