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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig
Biotectid GmbH - Patientennutzen durch In vivo-Diagnostik
chronisch-entzündlicher Erkrankungen mit bildgebenden Verfahren


Festlegung Diagnose- und Therapiestrategie

Im letzten Jahrzehnt haben Biotechno-logie, Molekularbiologie und medizinische Bild-gebung enorme Fortschritte gemacht. Dadurch wurde es möglich, für viele menschliche Krankheiten ein sehr viel klareres Verständnis in Bezug auf Ent-stehung, Verlauf und Möglichkeiten einer erfolgreichen Behandlung zu entwickeln. Darauf aufbauend wurde eine Vielzahl neuer Diagnose- und Therapiestrategien entwickelt. Neuerdings zielen viele dieser Ansätze darauf ab, kranke Gewebe

oder Organe möglichst früh im Körper aufzufinden und sichtbar zu machen.

Wenn körpereigenes Gewebe und körper-eigene Strukturen, z.B. in den Gelenken, zerstört sind, ist es meist sehr schwierig, helfend einzugreifen und »den Schaden zu reparieren«. Im Falle eines Gelenkes hilft dann oft nur noch ein »künstlicher Ersatz«. Dagegen kann eine Behandlung bzw. Therapie um so erfolgreicher sein, wenn sie bereits zu einem Zeitpunkt begonnen wird, zu dem noch keine Schäden vorliegen, vielleicht aber schon erste Funktionsstörungen zu erkennen sind.

Diagnostik, die sich zum Ziel gesetzt hat, Störungen wichtiger Funktionen zu erkennen und so Ausmaß und Ausdehnung einer Erkrankung frühzeitig zu erfassen, wird schlechthin als Funktionsdiagnostik bezeichnet. Wird dabei eine Übersichtsaufnahme des gesamten Körpers angefertigt, handelt es sich um Lokalisationsdiagnostik. Die

Biotectid GmbH entwickelt und produziert Verfahren zur lokalen Funktionsdiagnostik von chronisch-entzündlichen Infiltrationen. Derartige Entzündungen treten unter anderem bei Gelenkrheumatismus auf. Da mit ihrer Hilfe krankhafte Gelenk-veränderungen bereits als Funktions-störung erkennbar werden, lassen sich spätere Schäden hinausschieben oder sogar vermeiden. So ergibt sich zweierlei Nutzen. Zum einen können die Patienten frühzeitig behandelt werden und erleiden so weniger Schmerzen. Zum anderen lassen sich durch optimierte Behandlungs-strategien und Therapie-Erfolgskontrolle Kosten einsparen.

 

 

Dr. Ullrich Pigla Biotectid GmbH Volckmarstraße 19 04317 Leipzig Telefon: (0341) 9939-170 Fax: (0341)9939-171 e-mail: info@biotectid.de Internet: www.biotectid.de


Das Ultra-Niedrigstenergie Massivbausystem nach A.R.T.U.S. aus Sachsen

»ARTUS« (Versuchs- und Entwicklungs-abteilung der Arbeitsgemeinschaft tech-nischer Umweltschutz) wurde als eine Fachabteilung des Handwerksbetriebes »ELEKTRO-SERVICE-a.Tippner« gegrün-det und ökonomisch unterstützt.
Eine von »ARTUS- Saarland« über-nommene Idee, als rein geistiges Erzeugnis ohne Praxisnähe, wurde von der Fa. Tippner als technisches Produkt entwickelt und nach rund 20 Monaten Experimentalbau zur Produktionsreife ge-bracht.
Dabei handelt es sich um Elemente aus PS20/30SE, die eine verlorene Schalung mit einer hervorragenden thermischen

Bauphase für ARTUS-Elemente

Dämmung in sich vereint. Die Elemente können stockwerkhoch, also bis etwa 285 cm und bis 650 cm lang sein, so dass ein Rohbau für ein Niedrigstenergie-bzw. Passivhaus aus nur wenigen Einzelelementen in kürzester Zeit auf der Baustelle errichtet werden kann. Die Standardelemente werden modifiziert als Randschalelemente für Streifen-fundamente mit echter Frostschürze (!!) und Schalungen für statisch tragende Innen- und Außenwände in der Werkhalle produziert. Bezogen auf eine Grundfläche von 100 m2 und 20 cm Betonstärke entsteht für das Objekt ein »thermischer Kondensator« von 20 cbm Mächtigkeit. Dieser nimmt praktisch Raumtemperatur an und hält diese über längere Zeit, so dass es im Sommer behaglich ist und sich im Winter energiesparend auswirkt.

Am 22.11.2001 wurden die Produkte und Systematiken dem höchsten Gremium der technischen Universität Berlin zur Begutachtung vorgelegt und hat in allen Punkten positive Beurteilung erfahren. Teile der Vi-

deo-Aufzeichnungen werden künftig den offiziellen Lehrmitteln zugeordnet. Herr Prof. Dr. Hillemeier steht gern als Ansprechpartner für potentielle neue Anwender und Interessierte zur Verfügung. (Technische Universität Berlin, Sekretariat TIB1-B4, Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin) Im Jahre 2001 wurde wegen der neuen Gesetzgebung (EnEV) zu erwartenden erhöhten Anforderungen eine neue Fabrikationsstätte von 520 m2 Produktionsfläche errichtet. Das Gebäude wurde in der Art eines Nied-rigstenergiehauses errichtet, so dass eine Heizleistung von 15 KW sicher ausreicht und den Beschäftigten ein behagliches Arbeits-Raumklima sichert.
Das Haus steht Interessenten und Gästen zur Besichtigung und zum Erfahrungs-austausch offen!

Herr Achim Tippner
ELEKTRO-SERVICE-Tippner
Sandberg 39
04178 Leipzig
Telefon: (0341)944150
Telefax: (0341)9410251

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Transferbrief Leipzig 2/2002