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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig
Modernste Technologien im Dienst des Menschen

   

Für das Leipziger Dentallabor in der Fregestraße steht der Mensch an erster Stelle. Ein natürliches Lächeln zu erhalten, auch wenn nicht mehr alle Zähne gesund sind: Das ist das Konzept des Teams, welches für verschiedene Zahnärzte aus Leipzig und dem Umland arbeitet.
Die Persönlichkeit der Patienten drückt sich auch durch Zahnstellung und Form aus, und diese wird in der Zahntechnik genauestens nachgebildet. Karin Lestschinski, die leitende Meisterin des Labors, setzt dabei auf modernste Technologien und macht damit sehr gute Erfahrungen.

Galvanoverfahren
Im Galvanoverfahren wird ähnlich wie beim Vergolden durch einen elektro-chemischen Prozess eine Goldschicht abgeschieden. Ein so hergestelltes Goldkäppchen passt mit un-nachahmlicher Genauigkeit auf den Zahn, der zu versorgen ist. Dieses Feingoldkäppchen wird in mehreren Schichten mit spezieller Keramik verblendet, so dass der Zahn naturgetreu nachgebildet wird. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass als Basis des Zahnersatzes Gold statt einer Legierung verwendet wird. Gold ist ein idealer Werkstoff beim Zahnersatz. Er reagiert nicht mit anderen Stoffen und schließt Allergien praktisch aus. Zugleich ist der gelbe Farbton ein hervorragender Hintergrund, um das Farbspiel der aufwendigen Keramik richtig zur Gel-


Galvanisator

 


Innenansicht Doppelkrone

 


Schnitt passung

 

tung zu bringen. Hässliche schwarze Ränder am Zahnfleisch, die bei Unterkonstruktionen aus Metall-legierungen entstehen können, werden vermieden. Die Passgenauigkeit von Galvanokronen und -Zahnersatz wirkt sich auf die Lebensdauer aus und verhindert weitere Kariesbildung und Plaqueablagerungen. Selbst größere Brücken oder sogar herausnehmbarer Zahnersatz sind mit diesem Prinzip zu realisieren, sie erfüllen in einzigartiger Weise die Forderungen der ganzheitlichen Zahnmedizin nach nur einem Metall im Mund. Hinsichtlich der Biokompatibilität und Allergisierung brauchen die Galvanokronen und -inlays also keinen Vergleich zu scheuen.

Lasertechnik
Legierungen von Edelmetallen oder Nicht-edelmetallen mussten früher zwangsläu-
 


Schnitt Galvanokrone

 

fig gelötet, also mit einem Fremdmaterial (Lot) verbunden werden. Das Schweißen mit dem Laserstrahl hat diese Technik revolutioniert. Das Lasern kann bei sämtlichen Metallverbindungen im Labor angewendet werden, wie z.B. bei Reparaturen, Kombiarbeiten. Mit Hilfe von Laserlicht wird Metall punktuell geschmol-zen und so miteinander verbunden. Laserlicht ist Licht (Energie), das mit Hilfe von Prismen, Linsen und Spiegeln verstärkt wird und als gebündelter Strahl austritt.
Eine Lasernaht ist mundbeständiger als eine Lotnaht. Es erlaubt nämlich, mit dem gleichen Material zu schweißen, aus dem die Legierungen bestehen, somit ist der Allergiefaktor auch hier geringer. Zudem ist das Lasern materialschonender und schneller in der Verarbeitung als das Löten. Lasern darf man allerdings nur, wenn man eine spezielle Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten absolviert hat.
Allgemein gilt, dass an diesem Gerät mit Vorsicht zu arbeiten ist, um Unfälle durch austretende Laser- bzw. Streustrahlung zu vermeiden.
Galvanoverfahren und Lasertechnik lassen sich hervorragend in den Arbeitsprozess von Dentallaboren einbinden. Sie ermöglichen -richtig angewandt - eine qualitativ hochwertige Erstellung von Zahnersatz. Dann können modernste Technologien dazu dienen, den Mensch ganz Mensch sein zu lassen. Treten wir in Austausch.



Katrin Lestschinski
Zahntechnik
Fregestraße 28, 04105 Leipzig
Telefon: (0341)9800315

 

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Transferbrief Leipzig 2/2003