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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig
Der 2. Meilenstein des NEMO Netzwerkes »Medizintechnik «
wurde erreicht!

Die Probleme der von unserer Agentur betreuten KMU konzentrieren sich auf die Suche nach Transfer- und Koope-rationspartnern, Unterauftragnehmern, Management- und Marketingstrategien, Finanzierungskonzepten u.a. sowie auf die Unterstützung in allen Fragen der Schutzrechte. Die koordinierte Zusam-menarbeit in dem Netzwerk »Medizin-technik« bietet den KMU dieser Branche die Möglichkeit wirtschaftliche Nachteile bei der Forschung und Entwicklung (FuE), und bei der Vermarktung und im Vertrieb auszugleichen. Die Manage-mentdienstleistungen der AGIL GmbH Leipzig sind für die KMU ein wesentlicher Baustein zum Auf- und Ausbau eigener Technologiekompetenz und deren effektiver marktwirksamer Gestaltung. Dabei wird der Forschung und Entwick-lung, der aktiven Technologievermittlung und Kooperationsanbahnung ebenso Au-genmerk geschenkt, wie einer gemein-samen Marketing- und Vermarktungs-strategie unter dem Blickwinkel der Ver-marktungsplattform »mnet-sachsen.de«.
Folgende Ergebnisse wurden mit Absolvierung des zweiten Meilensteines


Für das Netzwerk gewonnene Unternehmen

  erreicht:
• monatliche Beratungen der  
  Netzwerkmitglieder
• Festlegung der Struktur und der Inhalte
  des Netzwerkes, Erarbeitung der
  Akquisitions- und Vertragsformalitäten,
  Festlegung Arbeitsorganisation und
  Management im Netzwerk
  »Medizintechnik«
• Akquisition und vertragliche Einbindung
  geeigneter KMU und Forschungseinrich-
  tungen für das Netzwerk »Medizintech-
  nik«, Abschluss von 7 Vereinbarungen
• Entwicklung Netzwerklogo;
  Schutzrechtsrecherchen
• Gespräche mit der Universität Leipzig
  zu Marketingstrategie der
  Netzwerkpartner
• Organisation und Teilnahme mit einem
  Messestand des Netzwerkes auf der Me-
  dica in Düsseldorf
• Präsentation des Netzwerkes und eines
  ausgewählten Projektes auf dem 34.
  Weltforum der Medizin in Düsseldorf
• Darstellung des Netzwerkes in der
  Sendung »Medizintechnik in Sachsen«
  im Wirtschaftsfernsehen Sachsen
• Workshop »Vermarktung in Indien«
• Gestaltung eines Flyers
• Gestaltung der Internetplattform »mnet-
  sachsen.de«
Nach Abschluss des zweiten Meilensteins kann eingeschätzt werden, dass das Ziel der Verbesserung der Wettbewerbsfähig-keit durch eine organisierte Zusammen-arbeit von innovativen Unternehmen und der Universität Leipzig erreicht wird.

Günther Fleck
Netzwerkmanager AGIL GmbH Leipzig Telefon: (0341) 12671485
Fax: (0341) 12671486
e-mail: fleck@agil-leipzig
Internet: mnet-sachsen.de

Gestreckte Abschlussprüfung und Umweltpraktikum


Mirco Seifert und Robert Heinis gehören schon jetzt zu einem besonderen Jahrgang. Denn seit August letzten Jahres wurde die Ausbildung für Chemikanten allgemein neu geregelt. Nun gibt es eine so genannte gestreckte Abschlussprüfung, d.h. die Ergebnisse der ersten Prüfung fließen maßgeblich in den Abschluss ein. Eine Änderung, die auch die Azubis bereits spüren und für gut befinden: Der Unterricht ist mit wenigen Ausnahmen nicht mehr in Fächer sondern Handlungsbereiche untergliedert. »Wir lernen fächerüber-
greifend,  sodass z. B. Verfah-ens-technik, Physik und Laborarbeit zusam-menkommen«, erzählt Robert. »So kann man Zusammenhänge schnell begreifen und auch mal das eine oder andere Defizit aus-gleichen.« Der 20-Jährige kann Vergleiche anstellen. Er besuchte zunächst die Fachoberschule für Sozial-pädagogik und absolvierte seinen Zivil-dienst, bevor er sich bei WACKER bewarb. »Ich habe Physik und Chemie immer gerne gemacht«, erklärt er. »Aber ich hatte drei Jahre lang nichts damit zu tun und musste mich erst wieder hin-einfinden.« Ein echtes Problem ist das für Robert zwar nicht, doch während der 17-jährige Mirco direkt an sein Wissen aus der Mittelschule anknüpfen kann, muss Robert sich ein bisschen mehr auf den Unterricht vorbereiten, denn Robert hat ein klares Ziel: Wenn es mit dem späteren Arbeitsplatz klappt, möchte er seinen Meister machen. So weit denkt Mirco heute noch nicht. Er arbeitet gerne im Lernlabor und blickt schon erwartungs- voll auf die Werkspraxis. »EndeAugust geht es los«, freut er sich. Doch zu-erst steht neben Plastik-Verarbeitung und Verfahrenstechnik für die 15 Azubis das traditionelle Umweltpraktikum auf dem Programm: Gemeinsam werten sie Gewässerproben aus und dokumentieren die Ergebnisse. Das gehört fest ins erste Ausbildungsjahr und ist eine ganz offizielle Angelegenheit. Die Azubis präsentieren ihre Ergebnisse selbst vor der Firmenleitung. »Es ist eben insgesamt ein anspruchsvoller und vielseitiger Beruf", sagt Bianca und bringt es auf den Punkt: »Mitdenken und Teamfähigkeit sind genau so wichtig wie die Fachkenntnisse.«


(Text und Fotos von Christine Sylvester)



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