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Erste Messungen mit
dem akustischen Spektrometer zeigen, dass sich das an der Hochschule für Technik,
Wirtschaft und Kultur (FH) in Leipzig entwickelte Messverfahren zur Messung der Stoff
konstanten: Dichte pFl, der
Kom-pressibilität K, der Volumenviskosi- tät v° und zu Konzentrationsmessungen
eignet. Darüber hinaus wird in weiterfüh- renden Versuchen mit einer stehenden
akustischen Welle die Entmischung (Sedimentation) von Mehrstoffgemischen im Schallfeld
untersucht. Mit diesen Untersuchungen soll geklärt werden, ob sich damit handliche
Geräte z. B. für die medizinische Diagnostik bauen lassen, mit denen die Trennung von
Blutbestand- teilen im Schallfeld (heute mit Zentrifu- gen in einem aufwändigen Arbeitsgang) durchgeführt werden kann. Zusätzlich können mit diesem Arbeitsgang die
Messung der physikalischen Stoffkon-stanten: Dichte, Kompressibili- tät, Viskosität und
die Messung der Konzentration, sowie die Messung der Entmischungsgeschwindigkeit |
vorgenommen
werden. Dies würde die medizinische Diagnostik wesentlich vereinfachen, beschleunigen und
neu-artige Untersuchungsmethoden ermög-lichen. Auch technische Anwendungen als
Labormessgerät
oder Prozess-messgerät für die Off-Shore- Technik sind denkbar.
Bei diesem neuartigen Messverfahren wird das Fluid zu einer stehenden Longitudinalwelle in
ihren Grundformen angeregt (erste und zweite Eigenform, Prinzip eines Interferometers).
Aus den gemessenen Frequenzen werden die Dichte und die Kompressibilität, aus der
Halbwertsbreite der Resonanzüber- höhung die innere Dämpfung und damit die Viskosität
des Fluides berechnet. Bei höheren Schwingungsordnungen wird die Konzentration von
Mehrstoffgemischen gemessen. Eine weitere Anwendung für dieses physikalische Prinzip
eröffnet sich, wenn das Verfahren als Reaktionsbeschleuniger für chemische und
biologische Reaktionen
eingesetzt wird. In Verbindung mit einem Mikropro- |

Akustisches Spektrometer
zessor kann bei diesem Verfahren
die Schwingungsform alternierend geändert
werden. Dies führt zu örtlicher Verschie-
bung der Schwingungsknoten und damit zu
örtlichen Beschleunigungsgradienten; dich-
tere Bestandteile der Suspension werden
dabei verschoben und können somit besser
mit freien Reaktionspartnern reagieren. |
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Dieser robuste
Messwertaufnehmer kann in Abgaskanälen von Trocknern, in Fahrzeugen, an Flugzeugen, an
Schorn- steinen oder als Gebrauchs- normal zur Feuchtemessung eingesetzt werden. Als
Messwertaufnehmer dient ein dünnes, mit hygroskopischem Kunststoff beschichtetes
Platinband, das piezo-eiektrisch zu longitudinalen Schwin-gungen angeregt wird. Bei
Eigenfrequenz des Bandes, die elektronisch sehr einfach eingeregelt werden kann, ergibt
sich eine stehende Welle mit einem Amplitudenmaximum in der Bandmitte zwischen der Sender-
und Empfänger-einheit. Die Masse des absorbierten Wasserdampfes verstimmt die
Eigen-frequenz des Bandes. Die Temperatur des Bandes wird aus dem elektrischen Widerstand
der Platin- oder Nickel-schicht berechnet. Die aufgenommene Wassermasse verändert die
Eigen- frequenz des akustischen Interfero-meters. Neben der absoluten und relativen Feuchte
kann die Vereisung der absorbierten Wassermasse gemessen werden. Bei einer Vereisung
verändert sich der E-Modul des |

Messgerät zur Messung der absoluten Feuchte, Vereisung und
Tenperatur für Flugzeug- TriebwerkeSensor-Bandes
und damit die zweite Eigenfrequenz signifikant. Die Änderung der Eigenfrequenz eines
unbeschich- teten Kunststoffbandes in Abhängigkeit von der relativen Feuchte zeigt die
folgende Abbildung.

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Je dünner die
Kunststoffschicht, umso kleiner wird die hygroskopische Hysterese, d. h. um so schneller
stellt sich der Messwert für die Frequenzänderung ein. Der Messwertaufnehmer kann in
einer miniaturisierten, mit mikrote- chnischen Verfahren gefertigten
Ausführung zur genauen Messung des Taupunktes genutzt werden. Dazu wird das Platin-Band
mit Peltier-Elementen gekühlt. Das Wasser kondensiert an der Oberfläche des gekühlten
Bandes und verändert damit die Eigenfrequenz des Bandes.

In einem ersten Schritt zur Miniaturi- sierung des Messwertaufnehmers soll das Band
mittels Piezo- Scherschwingern zu Schwingungen angeregt werden.
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