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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig

hf sensor führt seine neuen TS-Sensoren für Biogasanlagen ein

 

Agilogoneufrei.gif (2277 Byte)

Die Biogasausbeute ist entscheidend abhängig von der Zusammensetzung und dem Trockensubstanzgehalt der Bio-masse. Da die Beschickung der Fermenter meist ständigen Schwankungen unterliegt, kommt der Anlagensteuerung zur Optimie-rung der Gasausbeute höchste Bedeutung zu. Eine bislang kaum in wirtschaftlicher Weise lösbare Messaufgabe dazu war die Überwachung des Trockensubstanzanteils, hf sensor stellt dazu ein Mikrowellen basiertes Messsystem vor, das speziell für den Einsatz in Biogasanlagen entwickelt wurde.
Besonders durch das Gesetz über den Vorrang erneuerbarer Energien wird in verstärktem Maße Biomasse als Energie-träger nachgefragt. Die höchsten Einspei-severgütungen für Strom aus Biogas werden dabei mit dem Einsatz nach-wachsender Rohstoffe erzielt. Dies führt für den Betrieb der Biogasanlagen zu neuen Herausforderungen, da sich die Zu-sammensetzung der Biomasse ständig ändern kann.
Nur die kontinuierliche Überwachung der Zusammensetzung der Biomasse gewähr-


Eingebauter Mikrowellensensor

leistet die optimalen Lebensbedingungen für Bakterien. Ein Zuviel oder Zuwenig an Trockensubstanz ist mit entscheidend über die Gasausbeute. Bislang üblich war die TS- oder oTS Bestimmung durch ein aufwändiges Wäge Trocknungsverfahren. Abgesehen vom Nachteil der Offline-Messung, ist dieses Verfahren enorm zeitaufwändig und teuer. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung des neuen mikrowellenbasierten TS-Sensors für Biogasanlagen und Fermentations-prozesse   zu   sehen.   Der  i ntelligente

Mikrowellen-Prozess-Sensor MWTS des Leipziger Messtechnikspezialisten ist werkseitig für die Montage in Behältern und Leitungen vorkonfektioniert. Er steht in mehreren Ausführungsformen zur Verfügung, von denen die meisten ohne Kontakt zum Medium arbeiten. Gemessen werden kann - material-abhängig - ein Trockensubstanzbereich zwischen 0 und <20% und einer Genauigkeit von 0,3 bis 0,5% TS. Die Sensoren verfügen über verschiedene digitale und analoge Schnittstellen, so dass sich die Einbindung in bereits bestehende Steuerungen ohne Schwierigkeit vollziehen lässt.

 

Dr. Arndt Göller
hfsensor GmbH
Weißenfelser Straße 67
04229 Leipzig
Telefon: (03 41) 4 97 2611
Fax:(0341)4972610
Internet: www.hf-sensor.de


Mobile Anwendungszenarien

Schachtmanagement mit RFID-Technologie

Im Zeitalter der Mobilität will jeder Mensch
jederzeit und an jedem Ort seine Daten nutzen können. Die Bedeutung von PDAs (Persönlichen Daten Assistenten) und die Verfügbarmachung isolierter Daten-bestände nimmt damit permanent zu.
Die TRIGIS Vermessung+Geoinformatik GmbH Leipzig hat sich dieses Themas angenommen und erstellt u.a. mobile Anwendungsszenarien auf Basis von PDAs, Laptops, Multimedia- Handys, etc. Im Bereich der Energieversorger, Zweck-verbände und Kommunen entstehen so Anwendungen,   die   beispielsweise   aus

einem ERP System (z.B. SAP) Daten entgegennehmen und auf PDA verfügbar machen. Somit kann der Anwender vor Ort Informationen einsehen, verändern und auch weitergeben. Das können sowohl einfache Daten wie Sach-informationen zu Objekten, aber auch Lagepläne, Bilder oder Sprachnotizen sein. Mittels GPS ist es möglich, zusätzlich geographische Positionen zu bestimmen. Der Datenaustausch erfolgt über das Mobilfunknetz, WLAN-HotSpots oder über Docking-Stationen am PC. So entstehen für den jeweiligen Kunden individuelle mobile Anwendungen wie z. B. für Baubesprechung, Störfallmanage-ment oder Baum- Informationssystem.
Dies alles sind Beispiele für TRIGIS- Entwicklungen, bei denen der Anwender auf Papier als Informationsträger verzichtet und zeitnah die erforderlichen Daten vor Ort erfassen bzw. nutzen kann. Werden diese Anwendungen zusätzlich mit der RFID-Technologie verbunden, können die Informationen zu den Objekten vor Ort berührungslos und ein-deutig  zugeordnet  werden  (siehe Foto). Die hier eingesetzten  Transponder   wer-
den in Abwasserschächten, an Bäumen, in Anlagen, etc. montiert. Dadurch, dass das jeweilige Objekt vor Arbeitsbeginn eindeutig identifiziert ist, werden redun-dante Arbeiten vermieden, Verwechsl-ungen ausgeschlossen und der Infor-mationsdurchsatz erhöht. Werden die o.a. Technologien miteinander gekoppelt, so entstehen völlig neue Anwendungs-felder wie z.B. die Identifizierung und Positionsbestimmung von beliebigen Objekten (Containern, Warenbehälter, Einzelbäume, etc.). Der Wegfall der manuellen Datenerfassung führt zu einer zeitnahen und genauen Informations-übertragung. Es ist das Ziel der TRIGIS, durch den sinnvollen Einsatz innovativer Technologien für ihre Kunden Mehrwerte zu generieren.

Jörg Hofmann
TRIGIS Vermessung + Oeoinformatik GmbH
Martin-Luther-Ring 13
04109 Leipzig
Telefon: (0341)9183318
e-mail: joerg.hofmann@trigis.de
Internet: www.trigis.de

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