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Weitere individuelle, systemorientierte Biosensoren und
Mikroarrays können entwickelt und bereitgestellt werden. Ein
weiteres Diagnostikmodul für Präeklampsie und Transplantatabsto-
ßung befindet sich mit einem neuen Kardiomyozyten-Biosensor als
sensitiver Bioassay (Nachweisgrenze 10-11 M) im
klinischen Feldtest.
Zur Optimierung von molekularen Biochips aber auch im Zuge einer
weiteren Miniaturisierung in Richtung Mikroimplantate werden
Projekte auf dem Gebiet der molekularen Transis- toren sowie der
Nanostrukturierung von Chip- und Implantatoberflächen zur
kontrollierten Wirkstofffreisetzung gestartet. |
eine
Mikrostruktur zu katapultieren. Weiterhin vermag ein IR-Laser
isolierte Zellen zur weiteren Analytik in einen anderen Bereich
der Objektebene eines Biochips kontrolliert zu verschieben. Die
Technologie ermöglicht die bioelektronische Charakterisierung
von Stammzellen und Transplantaten. Unter Einsatz dieser
Laser-Technologieplatt- form sollen neuronale
Regenerations-konzepte (Remyelinisierung und
Nervenfaserwachstum) verfolgt werden. Ein besseres Verständnis
der Mechanismen erlaubt es, geeignete Laserquellen für die
Nanomanipulation an biologischem Gewebe zu finden und zu
parametrieren. Hier ist die Möglichkeit eines gezielten
Transfers genetischen Materials d.h. Oenetic Engineering in
Zellen gegeben
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können neuartige Beschichtungen und Mikrosysteme für
biomedizintechnische Anwendungen durch Soft /Photo-lithographie
und Sputtertechnik entwickelt werden.
Entwicklung von Nanometer Elektroden-strukturen für funktionelle
bioelektronische Matrizes, neue Transistoren und komplexe
Schaltkreise im Nanoformat für neue Diagnostikmodule sollen
bereit-gestellt werden. Nano- Mikrosysteme für point-of-need
Analytik und point-of-care Diagnostik erfordern portable,
effiziente, kostengünstige Manipulations- und Ana-lysesysteme
und werden als molekulare Transistoren auf der Basis
selbst-organisierender Polymere mit integriertem
Detektionssystem als Disposable ent-wickelt. |
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NanoElectricBeam -
Lasertechnologie in
Life Sciences
Professur für Molekularbiologisch-
biochemische Prozesstechnik -
Prof. Dr. Andrea A. Robitzki
Die Technologieplattform repräsentiert eine kompetitive Technik
im Bereich der Lasermanipulation vitaler biologischer Systeme
für die Selektion, Modifikation, Migration und Charakterisierung
einzel-ner Zellen. Mit dieser NanoElectic Beam-Plattform kann
das Laser Tweezing, das Laser Trapping, die Laser-vermittelte
Zelldissektion und katapultation sowie das synchrone
bioelektronische Biomonitoring von Zellmaterial in Echtzeit
verfolgt werden. Es können somit einzelne Zellen isoliert,
filigrane biologische, subzelluläre Kom-parti-mente selektiert
und zerstörungs- sowie markierungsfrei untersucht werden. Die
Laser-Technologieplattform ist in der Lage, mit einem UV-Laser
eine lebende Zelle aus einem Zellverband zu schneiden und
mittels eines IR-Lasers zu halten und via
UV-Strahl auf |
Microsystemtechnik und
Sensortechnologie in Life
Sciences
Professur für Molekularbiologisch-
biochemische Prozesstechnik -
Prof. Dr. Andrea A. Robitzki
Durch die Reinraumtechnologie kann eine innovative und
technologisch leistungsfähige Plattform für die
Biomedizintechnik, die Nanobiotechno-logie und Nanomedizin
bereitgestellt werden. Viele Technologien und techni-sche
Produkteigenschaften basieren auf Oberflächen- und
Grenzflächenphäno-menen, die in Schichten von wenigen
Mikrometern bis Nanometer Dicke und Strukturbereichen ähnlicher
Dimension auftreten. Es werden Designstudien, Entwicklungen
sowie die Fertigung von Nano- und Mikrostrukturen mit
Elek-trodenkonfigurationen angeboten. Dünn-schichttechnik,
Mikro- und Nanotechno-logie, molekulare Transistoren,
Funktionalisierung von Materialober-flächen, neue Klebetechniken
sowie Oberflächen- und Mikroanalytik sind Kernbereiche.
Schwerpunktmäßig |
Neuronales Tissue
Engeneering - 3D in
vitro - Netzhautmodelle
Professur für Molekularbiologisch-
biochemische Prozesstechnik -
Prof. Dr. Andrea A. Robitzki
Neue dreidimensionale Gewebemodelle sind für die funktionelle
Testung von Wirkstoffen und Therapiekonzepten im Sinne eines
Wirkstoff-Präscreenings in der Neurologie von großem Interesse.
Komplexe, mehrschichtige zelluläre Systeme wie die Netzhaut
repräsentieren das zentrale Nervensystem. Gewebe-
Rotationskultivierungssysteme sowie Säugernetzhautmodelle stehen
bereits für die Wirkstofftestung und die Therapie-entwicklung
zur Verfügung. Angeboten werden korrekte sowie pathologe
dreidimensionale, eukaryotische Netzhautmodelle. Die
Retina-Ankopplung an Mikrostrukturen, wie z. B. Biochips für die
elektrophysiologische Stimulation, Ableitung und das
bioelektronische Monitoring eröffnen einen neuen Weg zum
nichtinvasiven Hochdurchsatz- |