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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig
Turmuhrenbauer mit Initiative und Ideen


Arbeiten am Turmuhrenwerk

von Bergen und Stralsund bis Regensburg, von Lünen und Königswinter bis Weißwasser.
Einen großen Anteil hat die Restaurierung historischer Turmuhrwerke und der für diese Uhrwerke entwickelte Anbau von elektrischen Motoraufzügen, ohne dabei die mechanische Funktion zu verändern. Anziehungspunkt für Touristen ist die der Firma entwickelte und gebaute »Kunstuhr« mit Klangschale in der Specks Hof Passage in Leipzig. Als neue Entwicklung wird seit geraumer Zeit ein  Turmuhrgehwerk zur Verwendung als repräsentatives Schaustück gefertigt. Mit einigen Arbeiten in der Denkmalpflege bei der Restaurierung historischer Uhrwerke bzw. Sanierung von Zifferblättern mit denkmalpflegerischen Vorgaben beteiligt sich der Betrieb regelmäßig am Denkmalpflegepreis der Handwerkskammer zu Leipzig.

UhrenTechnik
Dipl.-Ing. (FH) Peter Schnabel
Dorfstraße 48
04668 Klinga
Telefon: (034293)32087
Fax: (03 42 92) 3 59 87
e-mail: info@uhrentechnik-schnabel.de
Internet: www. uhrentechnik-schnabel. de


Turmuhrenmuseum Naunhof

Die langjährige Berufserfahrung im Turm- uhrenbau brachten Helga Schnabel und ihren Ehemann Peter Schnabel auf die Idee, ein Turmuhrenmuseum zu errichten. Als Handwerker haben sie großes Interesse, die Zeugnisse eines alten traditionsreichen Handwerks der Öffentlichkeit nahe zu bringen und zu erhal- ten, denn die Geschichte der Zeitmessung reicht bis 3000 v.Chr. und die Anfänge der Räderuhren  bis  in  das  13. Jahrhundert


Resteuriertes Ziffernblatt  Ø 3m

Selten sind sie geworden; nicht einmal eine Handvoll Handwerksbetriebe gibt es in Deutschland, die noch mech. Turmuhrwerke bauen. Ein Handwerker hat seine Werkstatt in Klinga bei Leipzig. Als sich in den Jahren nach der Wende die Gelegenheit bot, sich selbständig zu machen, nutzte der Dipl.-Ing. (FH) und Maschinenbauer Peter Schnabel die Gunst der Stunde und baute nach seiner Betriebsgründung 1991 einen ehemaligen LPG-Stall zu einer modernen Werkstatt aus. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Turmuhrenbau in einem volkseigenen Betrieb ist er in der Lage mech. Turmuhren zu restaurieren und zu bauen. Zifferblätter, Zeiger in allen Größen und Ausführungen, auch mit Vergoldung, Schlageinrichtungen und sämtliches Zubehör wird in eigener Werkstatt hergestellt. Die so gefertigten Turmuhranlagen werden von eigenen Mit-arbeitern montiert und durch Wartung betreut. Der Einzuesbereich erstreckt sich bundesweit

zurück. Mit der Gründung des Naunhofer Turmuhrenvereins durch Frau Schnabel als Vorsitzende wurde der Grundstein für ein bisher überregio- nal bekanntes Museum mit über 3000 Besuchern pro Jahr gelegt.
In der Ungibauer Straße 1, der ehemaligen Naunhofer Mädchenschule, wurde durch umfangreiche Rekonstruktions- und Umbauarbeiten das Turmuhrenmuseum eingerichtet. Am I.Juli 1995 wurde das Museum in An- wesenheit des damaligen Minister-präsidenten Prof. Kurt Biedenkopf eröffnet. Wer sich auf die Spuren der Geschichte der Zeitmessun begeben will, sollte unbedingt dem 1. Sächsischen Turmuhrenmuseum einen Besuch abstatten. Die Besucher haben die Möglichkeit zum großen Teil funktionsfähige Turmuhren und Groß- uhren einschl. Zubehör aus vier Jahrhunderten anzusehen. Neben den großen Turmuhrwerken findet sich manche kleine Rarität. Nach dem Besuch des Museum können sich die Besucher im Museumscafe eine Tasse Kaffee mit dem Naunhofer Kartoffelkuchen schmecken lassen. Ständig thematisch wechselnde Sonder-ausstellungen und Veranstaltungen bereichern die Attraktivität des Museum und locken zusätzlich zahlreiche Gäste aus Nah und Fern in unsere Region an.

Turmuhrenmuseum Naunhof e. V.
 Vorsitzende: Helga Schnabel
Ungibauer Straße 1, 04683 Naunhof
Telefon: (034293)44486
Telefon: (034293)32513 (H. Schnabel)
Fax: (034293) 32513

Turmuhrenwerk 2005
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