
Mobile TeleStation im Innenhof der Fach-
hochschule |
Telekom AG. Ziel der
gemeinsamen Arbeit war, eine öffentliche TeleStation
(»Telefonhäuschen«) ohne kabelgebundene Versorgung zu entwickeln.
Dadurch entfallen Schachtarbeiten und es können zum einen Standorte
bedient werden, bei denen eine kabelgebundene Versorgung zu
kostenintensiv ist. Zum anderen können
diese mobilen TeleStationen auch dort eingesetzt werden, wo eine
kurzzeitige und hohe Nutzung gefordert ist. Als Beispiel sind hier
Sport- veranstaltungen, wie zum Beispiel die
Fußballweltmeisterschaft, Events oder auch Katastropheneinsätze
denkbar. Die TeleStation wird damit ein hoch flexibles System und
kann mobil und durch ihr modulares System entsprechend den
unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und Anforderungen am
jeweiligen Einsatzort betrieben werden. Die Solarzellen sind in die
Scheiben des Wet- terschutzes der TeleStation integriert.
Umfangreiche Berechnungen zu einer Machbarkeitsstudie der
TeleStation konzentrierten sich auf
die Überbrückung der Winterzeit. Die zu
verwendeten Akkumulatoren und Laderegler wurden in |
einer Klimakammer an
der FHL niedrigen Temperaturen von-10 bis -20 Grad ausgesetzt und
geprüft. Außerdem wurde ein neues Beleuchtungssystem für die
TeleStation entwickelt. Dieses verwendet LEDs zur Beleuchtung der
Tastatur und des Leuchtkennzeichens. Die TeleStation wurde aus
ökologischen und ökonomischen Gründen entwickelt. Regenerative
Energien im Telekommunikationsbereich einsetzen zu können und in
diesem Bereich zu Forschen und zu Entwickeln, ist ein gemeinsames
Ziel der Zusammenarbeit der FHL und der Deutschen Telekom.
Hilke Michaelis
Deutsche Telekom Fachhochschule
Leipzig
Öffentlichkeitsarbeit
Gustav-Freytag-Straße 43-45,
04277 Leipzig
Telefon: (0341) 30621 20
Fax: (0391)53478139
e-mail: l-I.Michaelis@telekom.de
Internet: www. fh-telekom-leipzig.de |
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Ab sofort steht allen
Interessenten ein mobile TeleStation zum Telefonieren oder zum
Versand von SMS im Innenhof der Deutschen Telekom Fachhochschule
Leipzig (FHL) in der Eichendorffstraße 14 in Leipzig zur Verfügung.
Die mobile TeleStation dient zum Telefonieren und zum Versand von
Kurzmitteilungen (SMS). Die Multipayment-Funktion ermöglicht den
Gebrauch der gängigsten Zahlungsmittel wie Münzen, Telefon-, Geld-
und Kreditkarten. Die TeleStation wird autark mit Solarenergie
versorgt. Sie ist Ergebnis einer studentischen Projektarbeit
und Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit der
Deutschen |
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Das
Fraunhofer-lnstitut für Werkstoff-mechanik (Fh-IWM) erarbeitet an
seinen Standorten Freiburg und Halle (Saale) Lösungen, um die
Sicherheit, Verfügbarkeit und Lebensdauer von Bauteilen zu erhöhen.
Die Spannweite reicht dabei von Bauteilen der Mikroelektronik bis zu
Komponenten der Kraftwerkstechnik. Besondere Beachtung finden dabei
nanostrukturierte Materialien und die Einsatzpotenziale der
Nanotechnologien.
Die Forschung zur mikrostruktur-basierten Werkstoffmechanik am
Fraun-hofer IWM in Halle konzentriert sich auf drei Schwerpunkte
• Werkstoffe und Bauteile der
Mikroelektronik
und Mikrosystemtechnik
• Polymerwerkstoffe, -Verarbeitung,
Faserverbundwerkstoffe für den
Leichtbau
• Biologische Materialien und
biokompatible Grenzflächen
Im Bereich Biologische Materialien und Grenzflächen wird das Konzept
der morphologischen und mechanischen Bewertung auf biologische
Materialien (z.B. Proteinaggregate, Protein- |
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Zellkultur
(Hepatocyten)
auf nono-
porösem
Aluminiumoxid |
Polymerbewertung
werden in Hinblick auf die Bewertung biokompatibler Oberflächen und
Nanostrukturen weiter ausgebaut. Das Fraunhofer Institut für
Werkstoffmechanik möchte sich langfris-tig als Anbieter komplexer,
interdiszi-plinärer Forschungs- und Entwicklungs-leistungen im
Themenbereich »Materials for Life Science« etablieren.
Prof. Dr. rer. nat. habil. Andreas
Heilmann
Fraunhofer-lnstitut für Werkstoff-
mechanik Halle
Heideallee 19, 06120 Halle (Saale)
Telefon: (0345) 5589 180
Fax: (0345)5589101
e-mai l: andreas.heilmann@iwmh.fraunhofer.de |
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schichten,
Zellkulturen, pflanzenpatho-gene Pilze) angewandt. Die
Grenzflächen zwischen lebenden und künstlichen Materialien werden
mit Methoden der mikrostrukturbasierten Werkstoffmechanik untersucht
und bewertet. Typische Beispiele sind hier Regenerationsvorgänge an
Dentinoberflächen und die Biokom- patibilität von nanostrukturierten
Aluminium- oxidoberflächen für das Tissue Engineering. Neue
methodische Ansätze werden bei der elektronenoptischen Untersuchung
von Zell- kulturen und zu mikromechanischen Kraftmessungen (100 nN)
in flüssigen Medien verfolgt. Zur Erzeugung spezieller
Grenzflächeneigenschaften werden Verfahren zur plasmagestützten
Oberflächenmodifizierung und Beschich- tung entwickelt. Die
bestehenden Kompetenzen zur Polymeranalytik und zur |