2 2006

Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

   Wirtschaft und Wissenschaft

- -
   Transferbrief Leipzig
BIO CITY LEIPZIG - Wirtschaft und Wissenschaft
unter einem Dach 


Gebäude der BIO CITY LEIPZIG

und angewandte Stammzellbiologie Platz finden. Drei Viertel der Fläche stehen innovativen Unternehmen der Branche zur Verfügung. Forschungsintensiven Start Ups und Spin-offs bietet die BIO CITY Labor- und Büroflächen zu günstigen Konditionen und schafft damit ideale Bedingungen für einen kostengünstigen Start in die wirtschaftliche Selbständigkeit. Heute haben bereits namhafte Biotechnologie-Unternehmen, beispielsweise VITA 34, Curacyte, Haema, NeuroProgen, Labor Diagnostik Leipzig,c-LEcta, BioScora oder Bioplanta, ihren Sitz in der BIO CITY. Bis zum Umzug in den benachbarten Neubau ist auch das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie in der BIO CITY beheimatet.
Mit der BIO CITY als Inkubator positioniert sich Leipzig einmal mehr als Zukunftsstandort. Nicht allein die günstigen Konditionen ziehen Existenzgründer und gestandene Unternehmen in die Messestadt. Für kurze Wege zwischen wissenschaftlicher

Leistung und wirtschaftlichem Erfolg sorgt unter anderem die Technologietransfer-gesellschaft BIO-NET LEIPZIG, die kreative Forscher auf dem Weg zu erfolgreichen Unternehmern unterstützt.
Die Unternehmen beschäftigen sich überwie- gend mit der Roten Biotechnologie, die auf die Entwicklung von Medikamenten und neuen therapeutischen Ansätzen ausgerichtet ist. Aber auch Unternehmen der Grünen Biotechnologie (Nutzung der Pflanze) und neuerdings auch Weißen Biotechnologie (Nutzung von Organismen oder Teilen davon für industrielle Anwendungen) haben sich angesiedelt.
 


Jörn-Heinrich Tobaben
BIO CITY LEIPZIG
Deutscher Platz 5
04103 Leipzig
Telefon: (0341)21207-0
Fax (03 41) 212 07-11
e-mail: info@bio-city-leipzig. de
Internet: www.bio-city-leipzig.de

Im Mai 2003 eröffnete am Deutschen Platz in Leipzig eines der modernsten Zentren für Biotechnologie in Deutschland seine Tore: die BIO CITY LEIPZIG. Der Gebäudekomplex bietet auf 20000 m2 exzellente Bedingungen für Wirtschaft und Wissenschaft. Ein Viertel der Fläche belegt die Universität Leipzig mit dem Biotechnologisch Biomedizinischen Zentrum (BBZ), in dem sechs neue Professuren für Bioanalytik, Molekularbiologisch-Biochemische Prozesstechnik, Moleku- lare Pathogenese, Molekulare Zelltherapie, Strukturanalytik von Biopolymeren  sowie  für  Zelltechniken


Nano-Partikel auf dem Prüfstand

Moderne Labortechnik zum Nutzen der KMU

Dies ist der Bereich, in welchem Materialen aufgrund ihrer »Kleinheit« völlig neue Eigenschaften annehmen können. Zum Beispiel sind Nanoröhrchen aus Kohlenstoff reißfester als Stahl, sehr gut elektrisch leitfähig und können Wärme besser leiten als Diamanten, dem bisher besten bekannten Wärmeleiter. Produkte aus Nanoteilchen können beispielsweise auch wesentlich mehr Licht absorbieren oder als ein viel wirkungsvollerer Katalysator eingesetzt werden, weil sie im Vergleich zu größeren Teilchen mehr Oberfläche bei gleicher Masse haben. Von der Nanotechnologie werden demnach verbesserte oder völlig neue Lösungen in der Informationstechnologie, der Medizin, der Umwelttechnik, der Kosmetik und bei Werkstoffen erwartet. Doch wie verhält es sich mit der Verträglichkeit der Nanoteilchen gegenüber Mensch und Umwelt? Was passiert, wenn Teilchen, die tausendmal kleiner als menschliche Zellen sind, mit diesen Zellen in Kontakt kommen?
Diesen Fragen widmet sich das

Forschungskonsortium von INOS. Im Rahmen dieses Projektes untersuchen Wissenschaftler, ob und unter welchen Umständen Nanoteilchen, die künftig im Maschinenbau, der chemischen Industrie, der Energietechnik oder der Mikroelektronik Bedeutung erlangen könnten, unerwünschte Wirkungen auf Zellen von Menschen und Fischen hervorrufen.


 


Projektkoordinator:
Prof. Wolfgangpompe
Max-Bergmann-Zentrum
für Biomaterialien (MBZ)
Telefon: (0351) 463-3 1420
Internet: www.mpgfk.tu-dresden.de/
index.html
Teilproiektleiter:
Dr. Kristin Schirmer
Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle
(UFZ)
Telefon: (0341) 235-2699
Internet: www.ufz.de

Ein Tausendstel des Durchmessers eines menschlichen Haares - so klein sind sie, die synthetisch hergestellten Nanoteilchen, über die in vielen Zweigen der Industrie, aber auch in der Öffentlichkeit immer mehr zu hören ist. Was sind synthetische Nanoteilchen und was macht sie so attraktiv? Das Wort »Nano« kommt aus dem Griechischen und steht für »Zwerg«. Typischerweise fallen Partikel unter 100 Nanometer (der Milliardste Teil eines Meters) unter den Begriff Nanoteilchen.
 

Wirtschaft und Wissenschaft   Transferbrief Leipzig   2 2006

15