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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig
Abluftreinigung an Kunststoffverarbeitungsmaschinen

Entwickelt wurde in Zusammenarbeit zwischen der HTWK Leipzig, der UGT 2000 Bad Lausick und Quin-Plastics Nischwitz ein neuartiges Abluft-reinigungsverfahren zur Vorabscheidung schwerflüchtiger Bestandteile aus dem Abluftstrom von Kunststoff-verarbeitungsmaschinen u.a. zur Abtrennung der hochtoxischen Substanz Tetramethylsuccinodinitril. Stoffe, wie sie im Abluftstrom von Kunststoff verarbeitenden Maschinen vorkommen, können die verschiedensten Probleme verursachen. Zur Verbesserung der Verarbeitungs-eigenschaften werden den Rohstoffen Initiatoren zugegeben. Diese werden zum Teil während der Verarbeitung zum Endprodukt zu hoch toxischen Substanzen umgewandelt. Die Initiator-reste werden dann über den Abluftstrom ausgetragen. Oft finden sich im Abluft-strom auch Reste der verarbeiteten Kunststoffe, welche dazu neigen, die Abluftleitungen zu verstopfen. Die daraus resultierenden Wartungen am System, bilden im Zusammenhang mit den giftigen Inhaltsstoffen der Abluft, ein großes  Gefährdungspotential für

großes Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt. Das Mensch und Umwelt.

Hintergrund: Modell des Abluftreinigungs-
systems

Das neu entwickelte Verfahren dient zur Vorreinigung des Abluftstromes, um die eigentliche Funktionsfähigkeit des Abluftreinigungssystems bei vorhandenen Anlagen zu gewährleisten. Durch Einsatz der Anlagentechnik kann bei Produktionserweiterung das vorhandene Abluftreinigungssystem in derzeitiger Ausführung ohne zusätzlich Investitionen beibehalten werden. Das Verfahren wurde zur Vorabscheidung von Initiator- und Monomerresten aus dem Abluftstrom zur Produktionsstabilisierung und Produktionserweiterung entwickelt. Durch erfolgten Praxiseinsatz konnte das Verfahren bei unterschiedlichen Kunststoffen wie PS, PMMA, XT, PC u.a. seine Wirksamkeit unter Beweis stellen.


TimoJobst
UGT 2000 GmbH
Beuchaer Oberweg 17, 04651 Bad Lausick
Telefon: (03 43 45) 2 06 29

Fax: (034345)23071
e-mail: TimoJobst@t-online.de


euroderm GmbH - Haut aus Haren

Die euroderm GmbH wurde im Jahr 2002 in  Leipzig gegründet und gehört zu den auf dem Gebiet der Regenerativen Medizin tätigen Unternehmen in Sachsen. Ziel des Unternehmen ist es, als Biotechnologie Unternehmen innovative Produkte für den medizinischen Bereich (insbesondere Rezepturarzneimittel für die Wundbehandlung), für die kosmetische und pharmazeutische Industrie (menschliche Hautmodelle als Ersatz zum Tierversuch) zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Diesen Aktivitäten liegt eine gemeinsame Plattformtechnologie zugrunde; über das Zupfen von Haaren werden Hautstammzellen, gewonnen und in einem vierwöchigen Zellkulturprozess vermehrt. Am Ende dieses Zellkulturprozesses steht menschliche Epidermis zur Verfügung, die in zwei Geschäftsfeldern eingesetzt wird. Das erste Geschäftsfeld (Therapeutika zur
Wundbehandlung) beruht auf der GMP-konformen Herstellung von autologen humanen Epidermistransplantaten zur Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden (z.B. »offenes Bein«; chronisch venöses Ulkus).

Hierbei handelt es sich im klassischen Sinne um »human tissue engineering products« (hTEPs). Für EpiDex® liegen Daten aus einer klinischen Phase llb Studie vor, die eine gleichwertige Effektivität dieses Transplantats im Vergleich zum Goldstandard »Spalthaut« ergeben hat. Vorteilhaft für den Patienten und für den Kostenträger ist, dass dieses Verfahren im Gegensatz zur Spalthaut ambulant durchführbar ist. Das zweite Geschäftsfeld hat die Herstellung und Weiterentwicklung eines Hautmodells, euroskin, für In-vitro-Studien zum Inhalt. Neben einer Basisversion, die jetzt schon zur Verfügung steht, soll eine Weiterentwicklung die-

ses in vitro- Prüfmodells ermöglichen, komplexe Fragestellungen der Interaktionen einzelner Hautzellen zu beantworten.
Die zukünftige Entwicklung der euroderm GmbH wird entscheidend davon abhängen, welche mögliche Hindernisse eine derzeit in Arbeit befindliche EU Direktive für die »Advanced Cellular Therapeutics« und zusätzlich die Neufassungen von Gewebegesetz, Pharmabetriebsverordnung und Arzneimittelgesetz mit sich bringen. Mindestens gleich entscheidend wird es sein, inwieweit das deutsche Gesundheitssystem technologische und therapeutische Innovationen dem Patienten zugänglich macht. Dies bedeutet, dass baldestmöglich die Anforderungen an autologe hTEPs definiert werden müssen, die eine schnelle Kostenerstattung ermöglichen.  Dass diese innovativen Produkte nicht mit klassischen Fertigarzneimitteln gleichzusetzen sind, liegt auf der Hand.
euroderm GmbH

Dr. Andreas Emmendörffer
Weißen felser Straße 67, 04229 Leipzig
www.euroderm-biotech.com

Endprodukt

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