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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig
Gerätesystem zur Regenerierung von Wassergewinnungsanlagen -
Ein Beitrag zum Umweltschutz
hwkquer.gif (4249 Byte)
Die verwendeten Druckgase beeinflussen das im Brunnen befindliche Medium nicht oder kaum. Da sie in relativ geringer Menge, d.h. nur als Energieträger eingesetzt werden, verschwinden sie schnell aus dem Brunnenrohr. Sie wirken verfahrensbedingt antibakteriell, weil die unver-meidbar vorhandenen Bakterien unter der Wirkung der Impulse kollabieren. Die gelösten Abla-gerungen und Verunreinigungen können durch einen zusätzlich entwickelten Injektorförderer ebenfalls mittels Druckgas aus dem Brunnen entfernt werden, wobei die mögliche Verwendung von Gasrestmengen mit geringen Drücken als zur Durchführung des Hydropulsverfahrens er-forderlich, den energetischen Gesamtwirkungsgrad des Verfahrens weiter verbessert.Je nach Brunnenrohrdimension stehen zwei
                                                    
Brunnen zur Gewinnung von Flüssigkeiten aus geologischen Schichten leiden daran, dass sich feinkörniger Sand und Ablagerungen im Umfeld und in den Filterschlitzen ablagern. Als Folge davon sinkt die Ergiebigkeit des Brunnens bis zum Versagen der Förderung.

Dagegen hilft ein von der Firma Geräte- und Vorrichtungsbau Spitzner OHG und der Firma ELM GmbH in Markkleeberg mit Förderung der AIF „Otto von Guericke“ e.V. gemeinsam entwickel-tes Gerätesystem zur Durchführung des Hydropulsverfahrens.

Beim Hydropulsverfahren werden energiereiche Impulse mit niedriger Frequenz und sehr kurzer Dauer verwendet. Die Impulse entstehen durch kurzfristiges Entspannen relativ kleiner, aber unter hohem Druck stehender Gasmengen auf Umgebungsdruck. Sie breiten sich wellenförmig und nach allen Seiten im Brunnenmedium nach bekannten Gesetzen aus. Die Wirkung aufein-anderfolgender Impulse und Reflexionen führt sowohl zum Lösen als auch zum Zerkleinern von Ablagerungen im Brunnen und seiner Umgebung.
Die Ablagerungen und Verunreinigungen wurden unter bestimmten Voraussetzungen ständig aus dem Wasser, in dem sie gelöst oder feinverteilt waren, ausgeschieden und lagern sich als Schichten und Verkrustungen, im Filterbereich, in den Rohrleitungen und

in der Umgebung des Brunnens ab. Der Vorgang geschieht fortwährend. Das Hydropulsverfahren, insbesondere seine Tiefenwirkung in das Umfeld des Brunnens ergibt neben der Wiederherstellung der ursprünglichen Lieferfähigkeit des Brunnens u.U. sogar eine Leistungssteigerung, weil durch Umschichtung im geologischen Umfeld neue Zuflusskanäle entstehen können.
Das Verhältnis zwischen Aufwand und Kosten ist beim Hydropulsverfahren äußerst günstig und übertrifft alle konventionellen Verfahren der Brunnenreinigung und -regenerierung, teilweise im Verhältnis 1:100. Ein Schadstoffeintrag wie bei manchen konventionellen Verfahren mit ent-sprechender Ressourcenschädigung entfällt völlig. Die Arbeitstiefe ist nur durch die technisch verfügbaren Gasdrücke und noch handhabbaren Schlauchlängen (max. ca. 1000 m) begrenzt - ein weiterer Vorteil gegenüber konventionellen Verfahren des Spülens mit Wasser oder Luft oder des Eintrags chemischer Agenzien in den Brunnen mit unerwünschten Nebeneffekten.
Der verfahrensbedingte Geräteaufwand beschränkt sich auf handelsübliche Druckgasbehälter, Schläuche, Impulsgenerator und die wegen der Vorher-/Nachher-Kontrolle erforderliche Mess-technik, zwecks Einschätzung des Brunnenzustands u.U. sinnvoll durch Videoaufnahmetechnik ergänzt.
 

Impulsgeneratoren zur Auswahl:
(PIG 01 für Dmr. 80 - 200 mm und PIG 02 für Dmr. 150 - 400 mm)

Flexible Federbügel zentrieren die rotationssymmetrischen Geräte im Brunnenrohr. Die Geräte sind unter dem Aspekt des Einsatzes in Wasser bis hin zu chemisch aggressiver Umgebung aus Niro-Stahl gefertigt und montagefreundlich gestaltet.

Der Saugförderer arbeitet im Venturiprinzip, indem im Saugrohr pneumatisch ein Unterdruck erzeugt wird, mit dessen Hilfe auch relativ grobe Verunreinigungen und Schlamm aus dem Brunnen ausgetragen wird.
Die im Förderstrom aufsteigenden Gasblasen beschleunigen den Austrag zusätzlich.

Gerätehersteller:
Geräte- und Vorrichtungsbau
Spitzner OHG
Shakespearestr. 8,
04107 Leipzig
www.gvs-spitzner.de
E-mail: post@gvs-spitzner.gmx.de
Tel. + Fax: 0341 – 21 31 26 4

Vertrieb:
ELM Ges. f. Handel und Transfer mbH
Tel: 0341/46 17 84 81
Tel: 0341/46 17 85 41
E-mail: elm-gmbh@t-online.de
 

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Transferbrief Leipzig  3/2002