Brunnen zur Gewinnung von Flüssigkeiten aus geologischen Schichten leiden daran, dass
sich feinkörniger Sand und Ablagerungen im Umfeld und in den Filterschlitzen ablagern.
Als Folge davon sinkt die Ergiebigkeit des Brunnens bis zum Versagen der Förderung.
Dagegen hilft ein von der Firma Geräte- und Vorrichtungsbau Spitzner OHG und der Firma
ELM GmbH in Markkleeberg mit Förderung der AIF Otto von Guericke e.V.
gemeinsam entwickel-tes Gerätesystem zur Durchführung des Hydropulsverfahrens.
Beim Hydropulsverfahren werden energiereiche Impulse mit niedriger Frequenz und sehr
kurzer Dauer verwendet. Die Impulse entstehen durch kurzfristiges Entspannen relativ
kleiner, aber unter hohem Druck stehender Gasmengen auf Umgebungsdruck. Sie breiten sich
wellenförmig und nach allen Seiten im Brunnenmedium nach bekannten Gesetzen aus. Die
Wirkung aufein-anderfolgender Impulse und Reflexionen führt sowohl zum Lösen als auch
zum Zerkleinern von Ablagerungen im Brunnen und seiner Umgebung.
Die Ablagerungen und Verunreinigungen wurden unter bestimmten Voraussetzungen ständig aus
dem Wasser, in dem sie gelöst oder feinverteilt waren, ausgeschieden und lagern sich als
Schichten und Verkrustungen, im Filterbereich, in den Rohrleitungen und |
in der Umgebung des Brunnens ab. Der Vorgang geschieht fortwährend. Das
Hydropulsverfahren, insbesondere seine Tiefenwirkung in das Umfeld des Brunnens ergibt
neben der Wiederherstellung der ursprünglichen Lieferfähigkeit des Brunnens u.U. sogar
eine Leistungssteigerung, weil durch Umschichtung im geologischen Umfeld neue
Zuflusskanäle entstehen können.
Das Verhältnis zwischen Aufwand und Kosten ist beim Hydropulsverfahren äußerst günstig
und übertrifft alle konventionellen Verfahren der Brunnenreinigung und -regenerierung,
teilweise im Verhältnis 1:100. Ein Schadstoffeintrag wie bei manchen konventionellen
Verfahren mit ent-sprechender Ressourcenschädigung entfällt völlig. Die Arbeitstiefe
ist nur durch die technisch verfügbaren Gasdrücke und noch handhabbaren Schlauchlängen
(max. ca. 1000 m) begrenzt - ein weiterer Vorteil gegenüber konventionellen Verfahren des
Spülens mit Wasser oder Luft oder des Eintrags chemischer Agenzien in den Brunnen mit
unerwünschten Nebeneffekten.
Der verfahrensbedingte Geräteaufwand beschränkt sich auf handelsübliche
Druckgasbehälter, Schläuche, Impulsgenerator und die wegen der Vorher-/Nachher-Kontrolle
erforderliche Mess-technik, zwecks Einschätzung des Brunnenzustands u.U. sinnvoll durch
Videoaufnahmetechnik ergänzt.
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Impulsgeneratoren zur Auswahl:
(PIG 01 für Dmr. 80 - 200 mm und PIG 02 für Dmr. 150 - 400 mm) Flexible Federbügel zentrieren die rotationssymmetrischen Geräte
im Brunnenrohr. Die Geräte sind unter dem Aspekt des Einsatzes in Wasser bis hin zu
chemisch aggressiver Umgebung aus Niro-Stahl gefertigt und montagefreundlich gestaltet.
Der Saugförderer arbeitet im Venturiprinzip, indem im Saugrohr pneumatisch ein Unterdruck
erzeugt wird, mit dessen Hilfe auch relativ grobe Verunreinigungen und Schlamm aus dem
Brunnen ausgetragen wird.
Die im Förderstrom aufsteigenden Gasblasen beschleunigen den Austrag zusätzlich.
Gerätehersteller:
Geräte- und Vorrichtungsbau
Spitzner OHG
Shakespearestr. 8,
04107 Leipzig
www.gvs-spitzner.de
E-mail: post@gvs-spitzner.gmx.de
Tel. + Fax: 0341 21 31 26 4
Vertrieb:
ELM Ges. f. Handel und Transfer mbH
Tel: 0341/46 17 84 81
Tel: 0341/46 17 85 41
E-mail: elm-gmbh@t-online.de
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