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   Wirtschaft und Wissenschaft

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   Transferbrief Leipzig
Wärme aus der Erde hwkquer.gif (4249 Byte)

Erdsondenanlage in Tollwitz Spülbohrung,
4 Sonden 80m

 

In den letzten Jahren konnten wir beim Bau von Eigenheimen und sogar bei Büro- und Mehrzweckgebäuden einen steigenden Bedarf an Erdwärmesondenanlagen verzeichnen. Diese Trendentwicklung ist auf ein steigendes Umweltbewusstsein der Bauwilligen und auch auf die internationale Energiepreisentwicklung zurückzuführen. Dem relativ hohen Investitionsaufwand stehen aber sehr niedrige Betriebskosten entgegen. Emissionsprüfungs- und Wartungskosten entfallen bei Wärmepumpen-Heizanlagen.
Eine optimale Wärmedämmung in Verbindung mit einer Niedertemperaturheizung trägt wesentlich für eine hohe Effektivität der Wärmepumpenheizung bei.
Das Prinzip einer Wärmepumpe besteht darin, dass mittels eines Kältemittels die niedere Erdwärme mit ca. 8 bis 12 ° C auf ein hohes Temperaturniveau „gepumpt“ wird und damit für Niedertemperaturheizanlagen mit einem hohen Wirkungsgrad angewendet werden kann.
Entsprechend der benötigten Heizleistung unter Beachtung der unterschiedlichen Randbedingungen wie z.B. zusätzliche Schwimmbadbeheizung und Warmwasserbereitung, wird vom Bohrbetrieb die Berechnung der Gesamtsondenlänge durchgeführt.
Erdsondenbohrungen werden meistens im Lockergestein als Spül- und im Festgestein als Hammerbohrung im Teufenbereich von 30 bis 99 Metern niedergebracht. Für die unterschiedlichen Einsatzbedingungen haben wir auch verschiedene Bohrgeräte zur Verfügung.
Im Festgestein erfolgt der Sondeneinbau mittels Einzugsgewicht und im Lockergestein wird ein Einbaugestänge verwendet. Um die Auftriebskräfte der Sonden zu verringern werden sie vor dem Einbauen mit

Wasser gefüllt. Zum Verfüllen des Sondenringraumes wenden wir folgende Verfahren an:
· Einbringen der Erdsonde in das mit Dämmersuspension gefüllte Bohrloch mittels Einbaugestänge
· Einbringen der Dämmersuspension durch eine an der Sonde angebrachten zusätzlichen Verpressleitung
Durch das Verpressen mit Dämmersuspension wird eine gute Wärmeleitung mit der Sondenumgebung gewährleistet und auch die eventuell vorhandenen Grundwasserleiter untereinander abgeschottet.
Um das Sondenfeld für die Wärmepumpe nutzbar zu machen, sind aber noch Soleverteiler für den Vor- und Rücklauf mit den entsprechenden
Verbindungsleitungen notwendig. Die Verbindungsleitungen werden in einer Tiefe von 1,2 bis 1,5 m auf steinfreiem Untergrund verlegt und mit einer Sandschicht bedeckt. Die Soleverteiler müssen frostfrei in einem Schacht möglichst außerhalb des Gebäudes montiert werden(Bildung von Kondensat). Eine Einbindung der Sonden ohne Verteiler wäre auch möglich, hat aber keine finanziellen Vorteile, weil der Arbeitsaufwand bedeutend höher wird. Bei der Einbindung der Sonden muss besonders darauf geachtet werden, dass die Leitungsführung so gestaltet wird, dass alle Sonden gleichmäßig durchströmt werden. Die Kosten für Durchflussregler können hierdurch gespart werden.
Alle im Erdreich befindlichen Rohrleitungsverbindungen werden von uns geschweißt. Nur im zugänglichen Bereichen werden Schraubverbindungen verwendet.
Die von unser Firma angebotenen Leistungen zur Erdwärmenutzung umfassen die Bohrung mit Einbau der wassergefüllten Sonde bis Geländeoberkante, das Verpressen mit
Dämmersuspension, Lieferung und Montage der Soleverteiler, Einbindung des Sondenfeldes, Befüllung der Anlage mit Sole, Erd- und Schachtarbeiten und Kernbohrungen.

Ing.(FH) Paul Lange
Bohrungen & Sondierungen
für geologische Gutachten
Dietmar Unteutsch
Wetzelweg 10
04249 Leipzig
Telefon: 0341-4250211
Fax: 0341-4252297
E-Mail: Lange_Paul@t-online.de

 
Die Brunnenbauerinnung der Region Leipzig stellt sich vor


Die Brunnenbauerinnung erbringt durch ihre kompetenten Handwerksbetriebe folgende Leistungen:

· Geothermische Bohrungen zur Nutzung 
  der Erd- und Wasserwärme
· Planung, Herstellung und Instandsetzung
  von Bohrbrunnen sowie Einbau von
  Pumpen und Pumpwerken für Trink- und
  Brauchwasser
· Planung, Herstellung und Instandsetzung
  von Rohrleitungen und sanitären
  Wasseranlagen
· Herstellung und Regenerierung von
  Schachtbrunnen
· Bohrungen für Grundwasser- und
  Gasmessstellen
· Technische Bohrungen zur Erstellungen
  von
Bohrpfahlgründungen,
  Fahrstuhlschächten und ähnliches
· Grundwasserabsenkungen mittels
  Brunnen und Vakuumanlagen
· Erkundungsbohrungen auf Wasser und
  Erdstoffe
· Bohrungen und Sondierungen für
  Baugrund- und Altlastenuntersuchungen
· Horizontalbohrungen
· Feuerlösch- und Notwasserbrunnen
· Beregnungsanlagen
· Betonbohren und Schneiden

Fa. Fritz Thiele / Naunhof
Inh. Dipl.-Ing.(FH) Margit Porsch Obermeisterin
Tiefbohringenieurin, Brunnenbauermeisterin
Robert-Blum-Str. 6, 04683 Naunhof
Tel.: 034293 – 29839
Fax: 034293 – 31754


BBS Benndorfer Brunnen- und Spezialtiefbau GmbH & Co. KG Jörg Mäder
Robinienalleestr. 2, 04509 Benndorf
Tel.: 034202 – 95827
Fax: 034202 – 95829

Meister für Bergbautechnologie
Dietmar Unteutsch

Wetzelweg 10, 04249 Leipzig
Tel.: 0341 – 4250211
Fax: 0341 – 4252297

Brunnenbauermeister
Dietmar Nerenz

Bitterfelder Str. 21, 04849 Bad Düben
Tel + Fax.: 034243 – 22557

Transferbrief Leipzig  3/2002

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