Application Exchange
- kurz APX - ist eine Technologie, die den Informationsaustausch zwischen beliebigen
Softwareapplikationen ermöglicht. Dabei arbeitet APX sowohl system- als auch
plattformunabhängig, deshalb nennt man es auch die unsichtbare Verbindung von
Softwaresystemen.
Warum APX entwickelt wurde, zeigt ein Beispiel aus der Praxis. Die kaufmännische
Abteilung muss das gesamte Anlagevermögen für den Jahresabschluss vor einem
Wirtschaftsprüfer nachweisen. Dazu werden sämtliche Angaben in ein zertifiziertes
kaufmännisches System eingepflegt. Jeder einzelne Schritt der Informationsweiterleitung
wird intern genauestens festgelegt, damit auch die Techniker darüber im Bilde sind,
welche Daten von ihnen in das technische Informationssystem eingegeben werden müssen.
Die Techniker wiederum arbeiten tatgäglich am Computer und pflegen ihre Daten, bereinigen
Fehler und führen die Daten fort. Deshalb müsste das Unternehmen ja immer auf dem
neuesten Stand sein.
Sind die Angaben in Ihrem Computer immer tagaktuell?", fragte das Team der IGIS
etliche Entscheider in öffentlichen Verwaltungen |
 und Wirtschaftsunternehmen. Das Ergebnis war für die Befragten nicht sehr
wohltuend. Leider arbeiten die meisten unter dem Motto: Doppelt hält besser!",
erklären die IGIS-Entwickler. Eine redundante Datenhaltung von zirka 40 Prozent ist
daher nicht ungewöhnlich. Denkt man nur an Adressbezüge wie Ort, Ortsteil, Straße und
Hausnummer oder die beschreibenden Informationen zum Anlagevermögen wie Hersteller oder
Baujahr."
Die Lösung heißt APX. Die Mitarbeiter werden künftig von doppelter Arbeit verschont und
dem Unternehmen wird eine Menge Kosten erspart, denn die APX-Technologie macht es
möglich, dass ein System auf die Datenbasis anderer Systeme zugreifen kann, ohne dass
neue Soft- oder Hardware gekauft |
oder
Benutzeroberflächen geändert werden müssen. Also nutzt der Kaufmann die Vorteile des
grafischen Systems (Abbildungen der örtlichen Gegebenheiten, Bezug zu Reparatur- und
Wartungsmaßnahmen) und der Techniker die Inhalte des kaufmännischen Systems
(beispielsweise Auftragsverwaltung und Kostenkontrolle).
Wir sind sicher", meint Michael Berth, Leiter des Entwicklerteams, dass
die Unternehmen künftig keine Bauchschmerzen mehr bekommen, wenn sie dem
Wirtschaftsprüfer ihre Jahresabschlüsse vorlegen."
Andreas Schmidt
IGIS Institut für Geo-Informationssysteme GmbH
Hohmannstraße 6
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