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Praxisnahe Ausbildung
Die HTWK Leipzig als Teil der Infrastruktur der Region
Eine wettbewerbsfähige und dynamische wissensbasierte Wirtschaft,
angetrieben von ständiger technischer Innovation, setzt vier Dinge
voraus. Erstens muss ein angemessenes Angebot an Wissen bestehen,
hauptsächlich ausgehend von den Hochschulen und anderen
For-schungseinrichtungen. Zweitens müssen die Unternehmen in der
Lage sein, dieses Wissen aufzunehmen und zur Entwick-lung von
Spitzentechnologien und wis-sensintensiven Dienstleistungen zu
nut-zen. Drittens werden dichte Netze - an denen auch Investoren,
Vermittler und an-dere teilnehmen - benötigt, um die komplexen,
nicht-linearen Verbindungen zu knüpfen, über die Wissen effizient
von der Forschung an die Industrie übertragen werden kann. Und last
not least geht es darum, ein Rechts- und Steuerumfeld zu schaffen,
das der unternehmerischen Tätigkeit keine unnötigen Hindernisse in
den Weg stellt. Ansehen und Zukunft des Wirtschaftsstandortes
Sachsen werden folglich in hohem Maße durch eine innovative und
wirtschaftsnahe Forschung an den Hochschulen mitbestimmt. Die
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig)
ist daher in zahlreichen und thematisch breitge-fächerten
Forschungs- und Entwicklungs-vorhaben engagiert:
Problemstellungen
der Automatisierungstechnik, der |
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Medientechnik,
der Maschinenbau- und der Bau-Informatik, des Umweltschutzes,
der Umweltsanierung, der Telekoope-ration in der Druckindustrie,
des Elec-tronic Business sowie der Sozialen Arbeit werden ebenso
behandelt wie spezielle Fragestellungen kleinerer und mittlerer
Unternehmen beispielsweise im Marketingbereich oder auch
Analysen von Mensch-Umwelt-Beziehungen. Die traditionelle
Praxisverbundenheit aller Fachbereiche ist dabei eine gute
Voraus-setzung für die anwendungsorientierte Forschung und
Entwicklung an der HTWK Leipzig. Dennoch ist es schwie-rig, neue
Kooperationspartner in der sächsischen Wirtschaft zu finden, da
der industrielle Bereich sich nur zögerlich entwickelt. Mit dem
Zusammenbruch der industriellen Strukturen in den neuen
Bundesländern gingen auch in der Leipziger Region erhebliche
Wirtschafts-potenziale verloren, ohne dass Wachs-tum in anderen
Bereichen bisher für eine ausreichende Kompensation gesorgt hat.
Die jüngsten Entwicklungen deuten jedoch darauf hin, dass die
sächsische Wirtschaft in einigen wichtigen FuE-intensiven
Bereichen Tritt gefasst hat und vermehrt Produkte der
Spitzentechno-logie auf dem Weltmarkt absetzen kann. Die
Hochschule leistet in dieser Situation mit der erfolgreichen
Bearbeitung anwendungsorientierter Forschungsthe-men ihren
erkennbaren Beitrag zur För- |
derung der
Innovationskraft in der Region und zur Entwicklung des
Wirtschafts-standortes Sachsen. Die HTWK Leipzig folgt dabei
weitestgehend den Prinzipien des FuE-Marktes. Das bedeutet, dass
bereits vor Aufnahme der Forschungs-arbeiten die Aspekte des
Bedarfs und der Nachfrage ganz wesentlich mitberück-sichtigt
werden.
HTWK Leipzig im FH-Leistungsvergleich
Die HTWK Leipzig partizipiert gegen-wärtig mit eindrucksvollen
Erfolgen an wirtschafts-unterstützenden FuE-Wettbe-werben. Im
direkten Leistungsvergleich aller deutschen Fachhochschulen hat
die HTWK Leipzig Spitzenplätze bei der Förderung
anwendungsorientierter For-schung durch das Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF) und durch die Europäische
Kommission (EU) erreicht.
»Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an
Fachhochschulen« ist ein Förderprogramm des BMBF, das
Hoch-schulen bei der Einwerbung und Bear-beitung von
FuE-Aufträgen der Wirtschaft unterstützt. Bei den hierzu
jährlich ausgeschriebenen bundesweiten Wettbe-werben haben nur
solche Projekt-vorschläge eine Chance, eine Förderung zu
gewinnen, die nicht nur ein hohes wissenschaftliches Niveau
dokumen-tieren, sondern für deren praktische Um-setzung ein
wirtschaftliches Interesse, vorzugsweise in der
Region, besteht. |
FuE-Spitzenexponate auf der Hannover-Messe
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