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Gründen und Wachsen in Sachsen - unter
diesem Motto startet im Oktober 2004 unter Schirmherrschaft des
Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Gillo
der erfolgreiche sächsische Businessplan-Wettbewerb futureSAX in sein
drittes Jahr. Teilnehmen können nicht nur Existenzgründer, die
sich mit ihren innovativen Ideen selbstständig machen wollen, sondern
auch bereits gegründete junge Unternehmen mit ihren
wachstumsorientierten Entwicklungs-modellen. 166 Geschäftsideen,
Marke-tingkonzepte und Businesspläne wurden im zweiten Jahr eingereicht,
eindrucksvolle 15% mehr als im ersten Wettbewerbsjahr.
Mit drei Schritten zum Erfolg
futureSAX gliedert sich in drei Phasen, in denen die Geschäfts-
oder Entwicklungsidee immer präziser wird und sich von der Ideenskizze
über ein Geschäfts- und Marketingkonzept zum ausgefeilten, detaillierten
Businessplan entwickelt. Der Einstieg ist während jeder Phase möglich.
Am Ende jeder Stufe gibt es für alle eingereichten Konzepte zwischen
sechs und 14 Feedbacks der hochkarätig besetzten Jury aus über 100
Kapitalgebern und erfolgreichen Unternehmern. Diese professio-nelle
Auswertung durch Unternehmer- und Finanzjuroren ermöglichtes den
Teilnehmern, Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen und bis zum
Abschluss der dritten Phase zu beheben. Alles, was die Teilnehmer wissen
müssen, um einen ausgereiften Businessplan zu entwickeln, vermittelt das
umfangreiche kostenlose Seminarprogramm: Ob Grundlagen des
Geschäftskonzepts, Markt und Marketing, Finanzplanung und Finanzierung
professionelle Schulungen für Anfänger und Fortgeschrittene begleiten
jede Wettbewerbsphase. In zahlreichen Zusatz-seminaren können die
Gründer und jungen Unternehmer sich über Controlling, Vertrieb, Presse
oder Fragen zum Thema Personal informieren. Insgesamt gab es im letzten
Jahr bei futureSAX über 60 Veranstaltungen mit über 2200 Teilnehmern.
Kontakte sind wichtig
Treffpunkt futureSAX - diese Netzwerktreffen stehen für Kontakte von
unschätzbarem Wert. Die futureSAX Coaches können jederzeit zu allen
Fragen der Unter-nehmensgründung an- gesprochen werden. Sie decken das
komplette Spektrum ab, das junge Unternehmer und Existenzgründer in
Sachsen benötigen: Banken, Venture Capital-Gesellschaften, Hochschulen,
Unternehmen, Kammern, Innovations-, Grün- |
dungs- und Technologiezentren,
Kom-petenzinitiativen, Sponsoren, Städte, Unternehmensberater,
Wirtschafts-organisationen und nicht zuletzt der Freistaat Sachsen.
Erfolg auf der ganzen Linie: Die
Preisträger 2004
1. Preis: NeuroProgen GmbH,
Leipzig
Die NeuroProgen GmbH Leipzig arbeitet an Stammzell-Therapien, einem
Markt der Zukunft mit außerordentlichem Wachstums-potential. Als erstes
Etappenziel hat NeuroProgen eine Zelltherapie für Patienten mit
Parkinson entwickelt. Die Zelltherapie hat bereits in
experimentellen Modellen die Wirksamkeit sehr erfolgreich unter Beweis
gestellt. Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse plant das junge
Unternehmen die GMP-gerechte Herstellung und die erste klinische Prüfung
zu realisieren. Die Firma wurde im Oktober 2001 von Dr. Sigrid Schwarz
und Dipl. Ing. Horst Peschel gegründet. Im Rahmen des
StartUp-Wettbewerbes 2002 erhielt die NeuroProgen GmbH die Auszeichnung
zum Landessieger Sachsen und wurde im gleichen Jahr für den Gründerpreis
Deutschland nominiert. Im »futuresax«- Wettbewerb ist die NeuroProgen
GmbH für das aktuelle Konzept bereits in Phase l und II ausgezeichnet
worden.
2. Preis; Printed Systems GmbH, Chemnitz Printed Systems
beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vermarktung von vollständig |
gedruckten elektronischen Systemen (sog. all
printed electronics - APE-Technologien). Neben der üblichen
Farbgestaltung macht Printed Systems es mit Hilfe von
Massendruckverfahren möglich, z. B. in Eintritts- oder Spielkarten
extrem kostengünstig elektrisch auslesbare Informationen zu speichern,
Leiterbahnen aufzubringen, oder die Fälschungs-sicherheit zu erhöhen.
Weiterhin sollen auch Anwendungsgebiete in anderen Branchen erschlossen
werden; hierzu zählen unter anderem elektronische Speicheretiketten
(sog. RFID-Tags), die mit Hilfe von Printed Systems Technologien
vollständig und extrem kostengünstig ausschließlich auf dem
Massendruckweg erstellt werden.
3. Preis: Signalion GmbH, Dresden
Das Produkt der Signalion GmbH ist eine Prototypenplattform für den
Mobilfunk. Mit dieser Prototypen plattform können Mobilfunkhersteller
wie z. B. Alcatel, Samsung oder Infineon ihre Geräte bzw. Chips auch in
Zukunft effizient entwickeln und herstellen. Das ist vergleichbar mit
einem zukünftigen Piloten, der in einem Flugsimulator viele Dinge
ausprobieren kann, bevor er das erste Mal ein Flugzeug fliegt. Genauso
kann der Mobil-funkhersteller seine neuen Produktideen auf der
Prototypenplattform erst einmal ausprobieren, bevor er das Produkt
realisiert. Das senkt das Risiko und damit die Kosten.
Alle Informationen zum Wettbewerb und
Anmeldung unter www.futuresax.de. |