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Ersatzbrennstoff-Lagerung
Als unser Unternehmen 1991 gegründet wurde,
sahen wir unsere Hauptaufgaben als Beauftragter Dritter des
Landkreises Delitzsch in der öffentlichen Abfallent-sorgung.
Natürlich ist dies auch noch heute eine unserer wichtigsten
Aufgaben. Aber das Bild des »klassischen Müllmanns« hat sich
gewandelt - mit moderner Ident technik sind unsere Fahrzeuge bereits
seit 1996 ausgerüstet, mittlerweile kann die Computertechnik noch
viel mehr, denn |
in der Zentrale weiß
über GPS der Ein-satzleiter ständig, wo sich gerade welches
Containerdienst-Fahrzeug aufhält und kann kurzfristige Aufträge
schnell zuordnen. Neben den klassischen Recyclingverfahren wie
Kompostierung und Bauschuttaufbereitung betreiben wir mit der
Lebensmittelabfallverwertung und der Herstellung von
Ersatzbrennstoffen zwei Anlagen, die in ganz Sachsen in ihrer Art
einmalig sind. In unserer Brennstoffproduktionsanlage wird aus
geeigneten Abfällen mit modernster Zerkleinerungstechnik ein
Ersatz-brennstoff hergestellt, der die hohen Qualitätsanforderungen
der Zementindus-trie und von Heizkraftwerken gewähr-leistet, fossile
Energieträger substituiert und auf Grund seiner C02 Neutralität auch
wesentlich zum Klimaschutz beiträgt. Im Jahre 2002 wurden bundesweit
0,5 Mio.t Ersatzbrennstoffe produziert und gelang-ten in
Zementwerken, Kalk- und Ziegel-werken, Papierfabriken und Großkraft-
und Heizkraftwerken zum Einsatz. Der Bedarf wird 2005 auf etwa 7
Mio. t/a und |
weiterhin steigend
eingeschätzt, ist aber nicht nur im Verwertungsgebot und
Ablagerungsverbot unbehandelter Abfälle sowie auch im Ressourcen-
und Klimaschutz begründet. Ein optimierter Einsatz der verschiedenen
Ersatz-brennstoffe zur Mitverbrennung gewähr-leistet in etwa die
Minderung des Ausstoßes des klimarelevanten CO2 im Verhältnis 1t
Ersatzbrennstoff =1 t CO2.
KWD produziert den Ersatzbrennstoff im Heizwertbereich Hu 20000 bis
24000 kJ/kg und im CI-Gehalt unter 1 % mit geringsten
Schwermetallgehalten. KWD ist Mitglied der Bundesgütegemeinschaft
und gewährleistet die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen.
Anke Dusi
Kreiswerke Delitzsch OmbH
Benndorfer Landstraße 1,
04509 Delitzsch
Telefon: (034202)33330
Fax: (034202)33430
e-mail: kirsten@kwdz.de |
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Die Espenhainer Firma
Giese Garten-elemente stellt ihr entwickeltes und 1997
patentrechtlich geschütztes Einfassungs-system aus Polymerbeton seit
1999 im Gewerbegebiet zwischen Mölbis und Espenhain selbst her.
»Diese Neuent-wicklung bietet praktisch unbegrenzte
Gestaltungsmöglichkeiten beim Einfassen von Flächen, im Garten oder
bei Gräbern«, erzählt Matthias Giese. Er ist der Mann der Chefin
Silke Giese und erfand mit ihr gemeinsam das neue System.
Als Sachsen haben beide ein besonderes Verhältnis zum Garten. (Der
Leipziger Daniel Gottlob Moritz Schreber war der Begründer der
Kleingartenbewegung). Konkret störten Giese die ständig
weg-faulenden Holzpalisaden. Doch auch die Alternative zum Holz,
Plaststreifen oder Betonsteine befriedigten nicht. Ersteres verbog
sich und Letzteres wog zu viel. Deshalb setzte sich Giese hin, um
diese Materiallücke zu schließen. Sie experi-mentierten mit
Polymerbeton. Dieses Gemisch aus verschiedenen Sanden und Harz ist
nun der Renner geworden. »An-gefangen hat es auf
der Internationalen |

Referenzobjekt Insel Mainau
Gartenfachmesse 1998 in Köln.
Damals kamen an unseren Stand 60 Leute«, ist der Panitzscher noch
heute beeindruckt. Gartenliebende Menschen gibt es nicht nur in der
Wiege der Kleingarten-bewegung in Sachse, sondern weltweit. Selbst
aus Frankreich, Italien gibt es Anfragen. Aufträge kommen derzeit
aus Ungarn, Holland und Österreich. Eines seiner ersten
Referenzobjekte war der Schlosspark Püchau 1999. Mittlerweile hat
selbst die Insel Mainau im Bodensee Palisaden aus Espenhain
eingebaut. Das Familienunter- nehmen gestaltet in der Regel
nicht selbst die Ensembles für Gärten,
Plätze oder Gräber. Aus ihnen angelieferten Bauelementen
schaffen |
Landschaftsgestalter
grüne Oasen. Diese sind unter anderem als Stadtwappen in Bohlen,
Borna oder Kitzscher zu sehen. Seit 1999 vergrößerte sich das
Angebot des Unternehmens. »Wir stellen zum Beispiel Stufen für
Schwimmbäder her«, nennt Giese ein Produkt. Stolz ist er auf die
jüngste Entwicklung. Aus einem neuen Werkstoff entstand ein
ständerloses Wandbausystem. Da Gieses der Kontakt zum Kunden wichtig
ist, sind sie auf mindestens zwei Messen pro Jahr präsent. Als ihre
Hausmesse bezeichnen sie mittlerweile die Haus Garten- und
Freizeitmesse in Leipzig. »Dort erreichen wir die Leute aus der
Region. Leipzig ist ein zentraler Platz«, ist sich der Unternehmer
bewusst.
Silke Giese
Giese Gartengestaltungs-Elemente
An der Mölbiser Landstr. 1,
04579 Espenhain
Telefon: (034291)21753
Fax: (034291)23722
e-mail: Silke.giese@t-online. de |